Wenn du Schmetterlinge lachen hörst, weißt du wie Wolken schmecken
Wenn du Schmetterlinge lachen hörst, weißt du wie Wolken schmecken
" Auch wenn die Tür sich schließt, bin ich nicht so wie du mich siehst, entspringe keiner Phantasie, das verstehst du nie. Ich schreibe nur auf, was im Moment, mit aller Macht nach draußen drängt, den Augenblick bestimmt.
"
5. Stock.

Sie singen Lieder,
meine Gedanken und der Wind.
Ich sitze auf dem Geländer.
Es ist der 5.Stock.
Ich könnte fallen,
aber tue es nicht.

Und ich will schreien,
so laut, dass Du es hörst,
und lass es doch.
Weil ich schon immer leise
besser schreien konnte..
5.9.13 21:17


Härter als Stahl.

Die letzten Wochen waren hart. Verdammt hart sogar.
Wie ein Tier, was über Wochen nonstop gequält wird, ist der klägliche Vergleich den Schmerz zu beschreiben.
Wenn sich das Innerste nach Außen wölbt und du deine Eingeweide zwischen den Fingern zerdrückst. Die Flüssigkeiten rinnen deinen Arm entlang bis zum Ellenbogen, wo sie sich in die kleinen Hautfalten fressen, um dann anschließend weiter Richtung Schulter zu klettern.
Machtlos stehst du daneben und schaust dem bunten Treiben zu. Gefangen in deiner eigenen Suppe. Und im wahrsten Sinne des Wortes: Kein Entrinnen!
Und sobald die Sonne versucht dich sporadisch zu erreichen, holt dich die dunkle schwarze Hand zurück in das Loch, was es vorher fein säuberlich für dich gegraben hat.
Du schreist noch ‘Hilfe’, aber da draußen ist niemand. Niemand der dich hören kann. Schlägst vehement mit dem Kopf gegen die Wand. Pochst, damit dein Herz ja nicht aufhört zu schlagen, um am Ende nicht selbst geschlagen zu sein.
An diesem Punkt angekommen merkst du, dass Rosa doch nicht so schön ist. Die Ernüchterung ist wie ein Glockenschlag direkt neben deinem Trommelfell. Und bevor du im Meer deiner Suppe ertrinkst, holst du tief Luft und beginnst dich vom Schleim deiner selbst zu befreien. Atmest tief durch. Bist frei. Und stark. Härter als Stahl.
2.9.13 20:36


Liebe Evolution,

 

so langsam könnten wir doch mal gemeinsam über ein paar Entwicklungen sprechen, die ich für ziemlich notwendig erachte.

1. Zecken können abgeschafft werden. Ich bin mir sicher, dass kein Vogel und auch keine Spinne wirklich darum trauern würden, wenn es diese Viecher nicht mehr geben würde. Ehrlich gesagt bezweifle ich sogar, dass Vögel und Spinnen überhaupt Zecken fressen. Die sind bäh, tun weh und können krank machen. Ich erkenne hier wirklich überhaupt keine Daseinsberechtigung. Wir könnten stattdessen Flussdelfine wieder einführen.

2. Mücken. Vielleicht braucht irgendein anderes Lebewesen sie, um zu überleben. Aber die Tatsache, dass so gut wie alle Menschen allergisch auf Mückenstiche reagieren, ist so überflüssig wie ein Loch im Kopf. Meinetwegen sollen sie sich an meinem Arm ihre Dosis Blut holen und sich freuen. Können wir uns dann darauf einigen, dass wenn wir schon mit ihnen leben müssen, wir einfach nicht mehr dicke, juckende Beulen da haben, wo sie getankt haben? Meinetwegen sollen sie dick bleiben, aber wenigstens ohne Begleiterscheinungen?
3. Links und rechts und der innere Kompass. Dass wir Frauen damit oft Probleme haben, war jetzt lange genug lustig. Ich finde, es wird Zeit, alle betroffenen mit einer Art Bio-Navigationssystem auszustatten, damit der ständige Krieg im Auto ein Ende hat.
4. Hüftgold. Ja, ich weiß, dass alle Frauen, deren klamottentechnische Prägung in den 90ern und unter Einfluss von elektronischer Musik statt gefunden hat, es selbst schuld sind und heute bitterlich bereuen, bauchfreie Oberteile und tiefsitzende Hüfthosen getragen zu haben. Was haben wir unsere Eltern ausgelacht und unheilschwangere Drohungen von Ärzten ignoriert. Und wie sehr freuen wir uns jetzt, wenn wir in den Spiegel sehen und zu dem grundsätzlichen “ichbinkeineachtzehnmehr”-Problem, die vom eigenen Körper wahr gemachte Nierenschutz-Apokalypse ansehen müssen. Könnte man das vielleicht wieder rückgängig machen?
5. Spinnen. Hier würde ich vorschlagen, männliche Spinnen generell hellblau auf die Welt zu bringen, weibliche hellrosa. Beide mit einem leichten, charmanten Sehfehler, dachte da so an schielen. Und eine große Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen. Ich bin mir sicher, dass viele Menschen dann gar nicht mehr so viel Angst davor haben würden.
6. Diäten. Müssen schneller und langfristiger wirken. Oder besser: einfach Fettzellen prinzipiell abschaffen, geht auch. Wir haben ja jetzt Klamotten und brauchen diese körpereigenen Sachen zur Aufwärmung nicht mehr so dringend. In diesem Zusammenhang könnte man auch über zu viel Fell beim Menschen nachdenken.
7. Ohrenkneifer und Silberfische. Wozu genau sind die da? Auch hier wäre es eine Überlegung, sie wahlweise abzuschaffen oder ihnen eine sinnvolle Aufgabe zukommen zu lassen. Bei Abschaffung könnte man als Ausgleich wieder mehr Tiger auf die Welt werfen.
8. Verderblichkeit von Basis-Lebensmitteln. Man könnte das sicherlich auch irgendwie im Labor hinkriegen, aber wär´ schon irre praktisch, wenn nicht alles immer so schnell kaputt gehen würde. Auch global betrachtet und natürlich auch schon in der Entstehung.
9. Tierbabys. Wäre es denkbar, dass erwachsene Tiere etwas länger wie Babys aussehen? Können gerne im Kopf schon groß sein, aber optisch nicht. Ich denke da besonders an Katzen und Hunde. Wenn wir schon bei Katzen sind:
10. Allergien. Sind die wirklich notwendig und wenn ja, wofür?

Mehr fällt mir gerade nicht ein. Ich denk aber weiter darüber nach.
30.8.13 22:03


Generation Doppelkinn.

  • Ich hatte heute ein sehr anregendes Gespräch mit einer Bekannten, wir haben über Gott und die Welt gesprochen und sind irgendwann zu folgendem Entschluss gekommen.

    Generation Doppelkinn, evolutionäres total Disaster.
Man sieht sie überall. Auf der Straße, im Supermarkt, sogar im Auto. Menschen, die dauerhaft “nach unten starren”.

Also, wo starren die hin, fragt ihr euch?
Auf ihr SMARTPHONE! (Sage ich euch.)

Und hier beginnt das Problem. Seit es Smartphones gibt, gibt es Leute die ständig nach unten starren. Weil der Mensch nun mal seine Hände nicht am Kopf hat.
Meine Schlussfolgerung dazu: In 20 Jahren sind wir die Generation Doppelkinn.
Weil man vom ständigen “nach unten auf das Smartphone schauen” garantiert ein Doppelkinn bekommt. (Alternativ funktioniert das auch mit Tablets.)

Und ja, es wird eine eigene Generation sein, denn danach kommt die Google-Brille – dann ist nichts mehr mit “runter gucken”.

In 50 Jahren steht das so in Geschichtsbüchern! Mindestens!
Obwohl, dann gibt es keine Bücher mehr. Dann steht es in E-Ink Tinte in der digitalen Zeitung. Ja.

Schön, dass wir darüber gesprochen haben.

Und irgendwann in der Zukunft, während ihr versucht eure Schuhe zu binden und euch das eigene Doppelkinn die Sicht versperrt, werdet ihr an meine Worte denken.
29.8.13 21:59


28.8.13 19:33


Ohne Grund.

Nicht oft. Eher selten.
Doch manchmal bin ich auch traurig.
Fühle die Melancholie ganz zart schwingen.
Mir ist, als käme Traurigkeit aus tiefem Grund.
Ganz ohne Grund.
Sie kommt auf mich zu. Hüllt mich ein.
Singt mir Melodien. Monoton. Tragend.
Ich bin geneigt, mich ihr ganz hinzugeben.
Vielleicht gewinnt sie für kurze Zeit.
Doch ich verliere mich nie
ganz in ihr.
27.8.13 15:44


Herzmassage.

Von jetzt auf gleich war er wieder da.

Mein Herzschlag.

27.8.13 01:05


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